Ewald Frank
11. 1. 1989 19:30, Krefeld, Deutschland
Thema:
Das Verhalten der Brüder und Schwestern im Gottesdienst gemäß 1 Kor. 11.3-15
ausgestrahlt am 30. 11. 2025
Lob und Dank sei dem Herrn für das große Vorrecht, dass wir wieder hier sein können. Jedes Mal ist es Gnade und wir sind dem Herrn sehr dankbar dafür.
Ich bin erst vor einigen Minuten auf den Hof gefahren, habe eine Strecke von über 600 Kilometern hinter mich gebracht – allerdings mit dem Flugzeug – zu eurer Erleichterung.
Ich bin dem Herrn wirklich sehr, sehr dankbar, dass wir hier so zusammen sein können.
Ich möchte als erstes mein Mitempfinden zum Ausdruck bringen, und zwar mit unserem geliebten Bruder Schmidt, mit seiner ganzen Familie.
Als wir nun vor kurzem Besuch hatten, seine beiden Brüder, dann kamen weitere Verwandte und Bekannte, und heute wieder, da kam mir der Gedanke: Gott hat im Alten Testament einen Josef vorausgehen lassen, damit andere irgendwann Brot hatten zur Zeit der Hungersnot. [1Mo 45:5]
Wir wissen, dass Gott einen Hunger in das Land senden wollte, einen Hunger nicht nach Wasser und Brot, sondern einen Hunger nach seinem Wort. [Am 8:11]
Und wir mögen noch nicht die Kraft Gottes haben, noch nicht alle Wunder und Zeichen haben, noch nicht alle Gaben haben, das mag alles stimmen, aber eins hat Gott uns schon geschenkt, das ist sein heiliges Wort. Und nicht nur sein Wort als Buchstaben, sondern durch den Geist lebendig gemacht, geoffenbart, wie es den Propheten und Aposteln im Original kundgetan wurde.
Und so möchte auch ich euch herzlich willkommen heißen und grüßen in unserer Mitte, ob ihr zu Besuch hier seid oder ob Ihr hierbleibt. Wir möchten, dass sich alle wirklich wohlfühlen.
Und ihr wisst ja, selbst im gleichen Lande, in der gleichen Glaubensrichtung ist jede lokale Gemeinde ein bisschen anders geartet. Sie mag ähnlich sein, aber ganz genau kopieren kann man gar nichts. Und das ist auch nicht nötig, denn der Geist Gottes soll ja immer neu wirken, zu uns reden, und Gott soll ja zu seinem Recht kommen.
Um eines bitten wir alle, die uns besuchen: Wenn ihr hier seid, fühlt euch wohl, auch wenn Dinge noch nicht so sind – oder nicht so sind – wie ihr sie gewohnt seid, nehmt sie einfach hin und danket Gott. Er wird alles wohl machen.
Wenn ich mich aufhalten wollte an all dem, was ich auf Erden sehe und höre, ehe ich predige, dann könnte ich sofort wieder gehen. Und das darf man nicht – man darf es nicht.
Die Verkündigung des Wortes ist zu wichtig, als dass man sich an Kleinigkeiten aufhalten dürfte.
Und manchmal haben wir eine besondere Begabung, dass wir Kleinigkeiten sehr, sehr groß machen und Großes sehr, sehr klein – oder sogar verschwinden lassen – und dann ist die Not umso größer.
Nein, wir bitten euch wirklich darum, wo es mit uns noch nicht so weit ist wie mit euch, da bitten wir euch zu beten, dass es so weit wird. Und wo wir euch dienen können, wollen wir es auch. Wir möchten wirklich einander in der göttlichen Liebe dienen, bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes kommen, wie es in Epheser, Kapitel 4 geschrieben steht. [Eph 4:13]
Und wenn wir diese Gesinnung in uns tragen, das ist die Gesinnung Jesu Christi, dann haben wir keine Mühe, gewisse Dinge zu übersehen und die Hauptsache auf den Leuchter zu stellen.
Ich habe einen Brief gelesen – ich weiß nicht, ob die Leute heute Abend hier sind – in jedem Fall hat dieser Bruder in seinem Brief beklagt, dass wir an dieser Stätte über die Kleidung der Schwestern speziell sprechen sollen, dass sie anständig gekleidet sein sollen und dass wir auch darauf bestehen sollen, dass sie schriftgemäß langes Haar haben – das ist ja alles richtig.
Und dann lässt er den Hammer runter und sagt: „Warum wird nicht auch einmal betont, wie die Frau ihrem Mann gegenüber sein soll? Warum wird das nicht hervorgehoben?” Und dann kamen noch so einige Dinge.
Ja, es kann in der Tat sein, dass wir vielleicht das eine und das andere nicht ganz so berücksichtigt haben, wie Gott es eigentlich haben möchte. Und dann sind wir offen vor dem Herrn.
Und wer nur einen Vorschlag hat und etwas sagen und beitragen möchte…
Ich habe sogar vor einigen Tagen in meiner Bibel gelesen, dass die älteren Schwestern gute Lehrerinnen sein sollen.
Habt ihr das schon mal gelesen? Sie sollen die jüngeren Schwestern lehren, wie sie ihre Männer lieben und behandeln sollen. [Tit 2:4]
Habt ihr es schon mal gelesen? Das war erstaunlich.
Es steht ja geschrieben: „Den Frauen gestatte ich nicht, dass sie lehren.” [1Tim 2:12] Natürlich nicht hier vorne, aber zu Hause können sie aus Erfahrung den jungen Schwestern sagen: „Hör mal her, wenn du gute Tage sehen willst, dann mach es Soundso und dann wird es dir wohl ergehen, dann wird dein Mann Freude haben und so weiter.” Doch, die Schwestern dürfen auch lehren, nämlich die Älteren die Jüngeren, wie sie alles richtig machen sollen.
Nicht nur hier, sondern auch da, wo es angebracht ist, wo es sein soll.
In dem Zusammenhang, als ich den Brief las – er war ja zwei Schreibmaschinen-Seiten lang, und auch elegant geschrieben – da musste ich tatsächlich an das Wort denken – wo steht es, ihr wisst es ja – dass die Frauen sich nicht äußerlich schmücken sollen, sondern innerlich mit einem sanften und stillen Geist, der vor Gott als kostbar gilt. Das steht geschrieben: [1Pt 3:4]
„Euer Schmuck sei nicht der auswendige, sondern der innere Mensch schmücke sich im Verborgenen mit einem stillen und sanften Wesen, wie es vor Gott recht ist.”
Wenn wir hier schon so zusammenkommen, dann sicherlich auch, um uns selbst vor Gott zu prüfen, wie es um uns steht. Glaubt es mir, je länger, je mehr stehe ich vor dem Herrn.
Und es scheint so, als sei kein Ausweg mehr – wir müssen uns Gott voll und ganz stellen. Das volle Evangelium muss eine volle Bestätigung erfahren.
Wenn wir denselben Jesus Christus verkündigen, den Paulus verkündigte, dann muss er dasselbe tun, was er damals getan hat. Wenn wir das gleiche Evangelium predigen, dann muss Gott es bestätigen.
Ich weiß nicht, wie ihr darüber fühlt, aber ich meine, die Zeit ist da, wo wir nicht mehr so weitermachen können.
Ich habe auch über meinen sehr guten Vorschlag nachgedacht, Radiostationen, Fernsehsendungen etc. aufzubauen.
Wenn man dann aber ganz stille wird, wirklich stille wird vor dem Herrn, dann sagt eine leise Stimme: Wenn Gott anfangen wird, etwas zu tun, dann wird sich alles andere von selbst finden und erübrigen. Dann brauchen wir gar nichts mehr.
Was wir brauchen, ist, dass Gott mit uns ist und sein Wort bestätigt.
Ich möchte meinem geliebten Bruder Steinke, den ich besonders ins Herz geschlossen habe, und seine ganze Familie, überhaupt euch alle…
Ihr wisst ja, mein Vater ist in Russland gläubig geworden, ist als Ungläubiger in den ersten Weltkrieg gezogen und ist als Gläubiger zurückgekommen. Ich habe oft sein Zeugnis gehört und ich habe speziell zu Osteuropa eine ganz besondere Beziehung.
Ich habe meinen Vater innig geliebt, geschätzt und geachtet. Vier meiner Geschwister sitzen heute hier und wir alle wissen, was uns Gott mit unseren Eltern geschenkt hat. Aber speziell deswegen, wahrscheinlich, weil er dort sein Erlebnis mit Gott hatte, liegt mir der Osten Europas sehr, sehr auf dem Herzen. Und was ich sage, das meine ich.
Unser geliebter Bruder fragte uns, ob wir daran glauben, dass der, der geistgetauft ist in Zungen redet. Und wir antworten darauf – ohne Wenn und Aber – mit einem ganz klaren „Ja”. Ich kann nicht anders antworten, als die Schrift es uns lehrt – das geht nicht. Man kann nur sagen, was Gottes Wort sagt. Wer etwas anderes sagt, spricht nicht das, was Gott gesagt hat.
Und es entstand in Verbindung damit eine große Sehnsucht in meinem Herzen, dass wir nicht Stunden dafür verwenden, um zu diskutieren, wie und was …
Ich wünschte, Gott könnte unsere Brüder gebrauchen, dass der Geist Gottes über uns kommen und wir wirklich erfüllt würden, dass sich jede Diskussion, jede Erörterung, erübrigen würde, und wir alle – voll des Geistes – den Herrn loben und preisen könnten.
Wisst ihr, wir haben so viel Theorie – und dann fragen wir, was Gott sucht.
Gott sucht die Praxis.
Wer erinnert sich an die Begebenheit, die Bruder Branham erwähnte? Da hatte ein Mann ein ganzes Buch über die Geistesgaben geschrieben und als er fertig war, kam er damit zu Bruder Branham und wollte von ihm Aufschluss haben, wie die Sachen funktionieren.
Und da fragt Bruder Branham ihn: „Ja, du hast doch ein ganzes Buch darüber geschrieben, wie das alles sein soll, und jetzt fragst du mich, wie das funktioniert?”
„Ja,” sagte er: „ich habe über alle neun Geistesgaben geschrieben, aber selbst habe ich keine.”
Und was nützt das? Das nützt gar nichts. Das Buch kann man, ohne es zu lesen, beiseitelegen.
Nein, Gott will uns dahin bringen, dass wir eine Fülle der Geistesgaben haben, dass wir innerlich erneuert werden, dass neuer Wein in neue Schläuche kommt, dass nicht der alte Mensch aufgeblasen wird und meint, er könne selbst etwas tun.
Es muss dahin kommen, dass nicht wir den Geist haben, sondern dass der Geist uns hat und dass der Geist wirken kann, wie er will, durch wen er will und wann er will, dahin muss es kommen.
Und dazu ist es notwendig, dass wir in der Tat uns selbst gestorben sind und nichts mehr machen wollen.
Ihr wisst ja genau, wenn der Geist Gottes wirkt, gebraucht er menschliche Gefäße. Aber wehe dem, wenn jemand dann die Gaben in seine Hände nimmt und damit dann etwas tut.
Das heißt ausdrücklich, dass es „Gaben des Geistes” sind; „der Geist teilt zu, wie er will.”
Und der Mensch, der sich von Gott gebrauchen lassen möchte, muss alles eigene Wollen und Denken abgelegt haben. Eine eigene Planung darf nicht mehr sein, sondern wie der Geist eingibt und offenbart, so soll es dann recht sein.
Wie gesagt, mich bewegen, sehr, sehr viele Dinge; möge Gott wahrhaftig zu seinem Recht kommen.
Im Anschluss an das Lesen des Briefes – sicher, ich mache mir über alles Gedanken. Es gibt keinen Hinweis, den ich nicht ernst nehmen würde. Man muss es, die Ewigkeit ist zu lang.
Auch der Gedanke kam mir: Viele haben mit Wertschätzung darüber gesprochen und mich angerufen und geschrieben, was ihnen diese letzte Broschüre „Die Wiederkunft Christi” bedeutet, und wie klar ihnen manches geworden ist.
Dann umschleicht mich ein sehr tiefes Weh, wenn ich daran denke: Mein Herr, wenn du heute kämst, wer würde dann wirklich mit hinaufgehen?
Nicht nur, dass wir schreiben oder predigen oder lehren, sondern, dass wir die Dinge erleben, die dazu notwendig sind, um hinaufgetragen, hinaufgenommen, zu werden – wenn es so weit ist.
Die Kraft Gottes muss nämlich vorher in uns sein, um unsere sterblichen Leiber wirklich lebendig machen zu können. Deshalb sagt die Heilige Schrift: [Röm 8:11]
„Wenn die Kraft dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euren sterblichen Leibern wohnt, dann wird er sie lebendig machen, durch die in euch wohnende Kraft.”
Und das ist die Kraft des heiligen Geistes.
Deshalb müssen wir danach streben, um diese Dinge persönlich zu erleben.
Stellt euch vor, wir hätten hier an dieser Stätte alles biblisch dargelegt und würden auf den Stühlen zurückbleiben, wenn der Herr kommt. Das kann sich keiner leisten, der ein Hirtenherz hat und der Verantwortung vor Gott trägt und der sich dessen bewusst ist, dass er an jenem Tage Rechenschaft abzulegen hat.
An dieser Stätte müssen wir allen Ernst und allen Fleiß daranlegen, Gott biblisch zu erleben: Eine wirklich biblische Bekehrung, eine Erneuerung, eine Wiedergeburt, eine Geistestaufe, eine Versiegelung mit dem heiligen Geist; dass wirklich das Zeugnis jedem Einzelnen zuteilwürde, dass er ein Gotteskind ist, dass er vom Herrn angenommen wurde und Vergebung aller Schuld empfangen hat.
Ich habe es hier schon einmal gesagt, aber Bruder Russ und ich haben es erlebt – vielleicht vor etwa zwei Jahren, die Zeit vergeht so sehr schnell – dass eine teure Schwester, die im vorgerückten Alter hier in den städtischen Krankenanstalten so im Sterben lag.
Sie hatte viele Jahre hindurch Gottes Wort gehört, und dann auf dem Sterbebett sagte sie: „Ich weiß nicht, ob Gott mir vergeben hat.” Und ihr könnt euch vorstellen, was das bedeutet – was das bedeutet.
Ihr Lieben, lasst uns danach trachten, an dieser Stätte Gott zu erleben.
Gott ist gegenwärtig, er wirkt durch seinen Geist, durch sein Wort in der bluterkauften Schar; aber wir müssen ihn beim Wort nehmen und wir müssen unsere persönlichen Erlebnisse mit dem Herrn machen. Andernfalls werden wir nur singen und hören, ohne Anteil daran zu haben.
Ich habe, wie gesagt, für heute Abend kein besonderes Wort, es lag mir nur am Herzen, dass wir in uns gehen.
Ach, das wollte ich noch sagen:
Der Vergleich ist nicht ganz passend, aber man erfährt es ja immer wieder, dass wir noch nicht da sind, wo wir sein sollten.
Ich weiß, Bruder Momo, ich habe einmal in Jugoslawien gepredigt und da schauten die Leute auch auf das Äußere. Und die Frau des Predigers kam zu mir und sagte: „Bruder Frank, du musst deinen Ring vom Finger nehmen, denn du bist uns ein Anstoß.”
Und ich dachte bei mir selbst: „Nichts ist einfacher als das.” Ich habe es getan, um kein Anstoß zu sein.
Aber ich erwähne das nur deswegen… Es ist wirklich möglich, dass wir auf äußere Dinge schauen.
Aber das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden. Es muss in uns sein, anders geht es nicht.
Ob nun jemand einen Ring hat oder nicht – der eine hat ihn und der andere hat ihn nicht, der eine trägt ihn, der andere trägt ihn nicht…
Und das geht nur so weiter: Ich habe in Griechenland gepredigt und – ich weiß gar nicht, wie ich dazu kam – in jedem Fall habe ich einen Fuß über den anderen gelegt.
Ja, und ehe ich mich versah, kam die Schwester – auch wieder eigenartig, offensichtlich haben die Predigerfrauen immer einen sehr guten Rundum-Blick – und sagte: „Das geht bei uns nicht; das darf man im Gottesdienst nicht.”
Na ja, gut, dann habe ich die Beine nebeneinandergestellt, wie sich das ja auch beim Gehen zum Beispiel gehört und so weiter.
Aber ich erwähne das nur, um zu sagen, wie leicht man auf äußere Dinge schauen kann – und das genügt nicht.
Man muss den Geist Gottes wirken lassen.
Ich weiß nicht, wie es bei unseren geliebten Geschwistern in der Sowjetunion ist, mit dem Thema „langes Haar”. Aber wir haben das wirklich von Herzen sehr gründlich gelesen, in den verschiedensten Übersetzungen und Sprachen. Die Bibel sagt ganz klar, das lange Haar ist der Frau zur Decke gegeben. [1Kor 11:15] Ich kann nichts anderes sagen.
Ein Vers sagt, die Frau soll beim Beten … nicht immer, sondern nur beim Beten und beim Weissagen … So steht es geschrieben: „Wenn eine Frau betet oder weissagt…”
Soll ich es lesen? Na gut. Danke schön, Bruder Russ.
Bruder Russ sagte eben: „Lies das Wort.” Dann will ich es tun.
Es gibt nichts Besseres, als die heilige Schrift so zu lesen, wie sie steht.
1. Korinther 11, Vers 3:
(3) Ich möchte euch aber zu bedenken geben, dass das Haupt jedes Mannes Christus ist, das Haupt der Frau aber ist der Mann, und das Haupt Christi ist Gott.
(4) Jeder Mann, der beim Beten oder beim prophetischen Reden eine Kopfbedeckung trägt, entehrt dadurch sein Haupt;
Wer ist das Haupt des Mannes? Christus.
(4) … entehrt dadurch sein Haupt;
(5) jede Frau dagegen…
Und jetzt kommt es, hört gut zu:
(5) … die mit unverhülltem …
Da „Bedeckung” und hier „verhüllt”.
(5) … die mit unverhülltem Haupt betet oder prophetisch redet…
„Betet oder prophetisch redet bzw. weissagt” – nicht singt oder die Predigt hört, sondern:
(5) … betet oder prophetisch redet, entehrt dadurch ihr Haupt…
Wer ist ihr Haupt? Der Mann.
(5) … denn sie steht damit auf völlig gleicher Stufe mit einer Geschorenen.
Hört bitte ganz [genau]; warum steht hier geschoren – das Wort geschoren – geschoren? Weil es um das Haar geht. Amen. Weil es um das Haar geht.
Wenn ich mich hier scheren lasse – ich brauche es ja nicht mehr, ich bin schon geschoren, aber von Natur aus…
Aber hier geht es um … wie geschrieben steht:
„Sonst gleicht sie einer Geschorenen.”
(6) Denn wenn eine Frau sich nicht verschleiert, so mag sie sich auch das Haar abschneiden lassen…
Ja, was will sie da noch mit dem Haar, wenn sie es nicht nutzt?
Aber hier muss ich sehr aufpassen. Irgendjemand auf Sizilien hat gut, gut aufgepasst, und ich habe es wirklich gesagt, wie es im Orient gemacht wurde. Und ihr könnt es glauben oder nicht, sehr schnell haben sich Schwestern gefunden, die plötzlich ihr Haar geöffnet haben und sich mit dem eigenen Haar eingehüllt haben, wie es im Orient war – und das hat große Not bereitet.
Aber hier steht es so geschrieben:
(6) Denn wenn eine Frau sich nicht verschleiert, so mag sie sich auch das Haar abschneiden lassen; ist es aber für eine Frau schimpflich, sich das Haar kurz zu schneiden oder es sich ganz abscheren zu lassen, so soll sie sich verschleiern!
(7) Der Mann dagegen darf das Haupt nicht verhüllt haben…
Was ist Haupt, wer weiß, was Haupt ist?
Als Johannes enthauptet wurde, was wurde ihm da genommen?
Nur so weit oder so weit? Wie weit geht das Haupt?
Genau so … so weit geht das Haupt. Und deshalb steht hier geschrieben:
(7) Der Mann dagegen darf das Haupt nicht verhüllt haben, weil er Gottes Abbild und Abglanz ist…
Richtig wäre es so im Gebet, dass der Mann das Angesicht nicht zum Boden weist, sondern zu Gott aufschaut; die Frau dagegen sollte es anders tun.
Aber jetzt hier zum Beispiel …
Lasst uns das alles mal nicht so … so ernst nehmen hier, nur damit wir es nicht auf einmal verdauen können, meine ich.
(7) Der Mann dagegen darf das Haupt nicht verhüllt haben, weil er Gottes Abbild und Abglanz ist; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes.
(8) Der Mann stammt ja doch nicht von der Frau, sondern die Frau vom Manne;
(9) auch ist der Mann ja nicht um der Frau willen geschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen.
(10) Deshalb muss die Frau (ein Zeichen der) Herrschaft auf dem Haupte tragen um der Engel willen.
Ein sehr klares Wort. Aber jetzt kommen wir zu dem Vers, den ich eigentlich meinte. Vers 11 jetzt und dann weiter bis Vers 14 und 15:
(11) Sonst steht jedoch weder die Frau gesondert vom Mann noch der Mann gesondert von der Frau im Herrn da;
(12) denn wie die Frau aus dem Manne entstanden ist, so wird wiederum der Mann durch die Frau geboren; alles aber ist von Gott ausgegangen.
Jetzt kommen die beiden oder die drei Verse:
(13) Urteilt für euch selbst: Ist es schicklich, dass eine Frau unverhüllt zu Gott betet?
(14) Und lehrt euch nicht schon euer natürliches Gefühl, dass, wenn ein Mann langes Haar trägt, es eine Schmach für ihn ist,
(15) während, wenn eine Frau langes Haar trägt, es eine Ehre für sie ist? Denn das lange Haar ist ihr als Schleier gegeben.
So spricht der Herr in seinem Wort, und nur so können wir es sagen.
Wenn der Mann langes Haar trägt, ist es eine Schmach. Trägt eine Frau langes Haar, ist es eine Ehre, denn das lange Haar ist ihr zur Decke gegeben.
Stellt euch vor, es würde hier eine Gebetstunde stattfinden, und wir würden knien und beten, und Männer hätten langes Haar wie Beatles, und dann würde das Haar runterfallen, und sie wären eingehüllt.
Ich habe das schon hier gesagt: Das Wort „Haupt” ist klar und „eingehüllt” auch.
Glaubt es mir, so steht es im Ernst im Urtext. Die Frauen haben ihr langes Haar beim Gebet runterfallen lassen und waren eingehüllt. Ihr Haupt, ihr Angesicht war eingehüllt in ihrem eigenen Haar.
So wie die Füße zum Gehen, die Augen zum Sehen, die Hände zum Tun, so ist das lange Haar der Frau als Schleier, als Decke gegeben worden.
Und Paulus, der die Sache sehr ernst nahm, sagte: „Wenn Sie sich damit nicht verschleiern, dann können Sie es abschneiden lassen.” [1Kor 11:6]
Wozu brauchen sie es dann noch?
Wenn sie es nicht brauchen, wozu haben sie es dann noch?
Genauso, wenn du deine Füße nicht mehr brauchen willst, steck sie in die Tasche. Und so ist das.
Aber wie gesagt, wir an dieser Stätte, und das möchte ich mit aller Liebe und Deutlichkeit sagen: In jedem Punkt, er mag noch so ernst und noch so biblisch sein, es gibt hier grundsätzlich kein „Muss”.
Es gibt hier keine Diktatur.
Im Gegenteil, ich habe es oft genug erlebt, dass meine Frau in Versammlungen ein Kopftuch aufgetan hat, um derentwillen, die es alle getragen haben. Ich habe es einige Male über mich ergehen lassen und habe ihr den Rat gegeben, ein Kopftuch zu tragen, weil die Versammlung, in der ich predigte, eben so gelehrt hat. Und wenn das der Fall ist, dann wäre ich ein Tor, wenn ich eine Sache „sprengen” würde, nur um vielleicht einen Punkt herauszustellen. Das geht nicht.
Man muss in dem Fall erst das Vertrauen der Leute gewinnen; und es gibt so viel im Wort Gottes, das gepredigt werden kann, ohne dass man bestimmte Punkte, über die vielleicht verschiedene Ansichten existieren, hervorheben muss und damit die Atmosphäre unerträglich macht.
Das ist also nicht nötig.
Wenn ich in aller Welt predige, dann predige ich nicht über 1. Korinther 11, aber wenn es hier um die lokale Gemeinde geht, dann ist das anders, dann müssen wir die Dinge so sagen, wie sie geschrieben stehen.
Und vielleicht auch das jetzt noch zur Orientierung: Man kann sich in diesen Dingen nicht klar genug ausdrücken. Ich habe speziell darauf geachtet, wie es in der Gemeinde Bruder Branhams gehandhabt wurde und auch im Gebet und beim Abendmahl und bei der Fußwaschung und bei allem. Ich habe zu Lebzeiten Bruder Branhams mit Absicht darauf geachtet, wie die Dinge getan werden. Und, teure Schwestern, diese Verantwortung wird er vor Gott tragen: Keine der Schwestern hat ihr Haar irgendwo fallen lassen, um ihr Gesicht einzuhüllen. Die einen hatten es lose herunterhängen, die anderen eingerollt, die dritten hatten einen Knoten. Die einen hatten einen Hut – ja, die meisten haben ja drüben einen Hut. Das ist die amerikanische Sitte, dass jeden Sonntag … Wenn der Monat vier Sonntage hat, dann hat die Frau vier Hüte, hat der Monat fünf Sonntage, hat sie fünf Hüte, so dass sie an jedem Sonntag einen anderen Hut trägt, und dass damit man auch weiß, dass es nicht immer der gleiche ist.
Aber keine hat beim Gebet ihr Angesicht verhüllt mit losem Haar – und deshalb bitte ich darum, dass wir es hier ja nicht einführen.
Es könnte höchstens sein – ich muss es offen lassen – es könnte höchstens sein, dass in der Tat, wenn wir einmal extra Gebetstunden haben, wo Schwestern, die merken, dass sie Gaben des Geistes betätigen werden, dass es dann ihnen von Gott aufs Herz gelegt wird, wie hier geschrieben steht: „Beim Beten oder beim Weissagen.”
Wenn es also spezielle Versammlungen sind, in denen der Geist Gottes wirkt, und auch Schwestern Gaben des Geistes betätigen, dann kann es sein, dass der Herr es euch aufs Herz legt. Aber bitte nicht voneinander abschauen und auch abwarten, bis es in der Tat soweit ist, damit wir ja kein Durcheinander bekommen.
Ihr wisst, der Feind ist einfach immer, immer dabei, irgendwo etwas zu tun, worüber dann debattiert und gesprochen, und der Segen dahin ist. Es muss dahin kommen, dass es dem Feinde nicht mehr gelingt, uns des Segens zu berauben, sondern jeder so im Geiste Gottes ist, und vom Geiste Gottes geleitet wird, dass alles in Ordnung zugeht.
Und dann werden wir auch das feststellen … Was mir groß geworden ist in der letzten Zeit … Wir haben ja selbst hier sehr viel durchgemacht, und ich glaube, seit 1906 und 1909, als die Pfingstbewegung in dieses Land kam, gab es keinen zweiten Fall wie den, den wir hier von '76 bis '79 erlebt haben. Aber es ist bekannt, dass auch dann, wenn der Geist Gottes wirkt, plötzlich andere Geister wirksam werden, und dann scheitert natürlich alles und zerschellt am Boden.
Eines ist mir sehr, sehr groß geworden: Wir werden das vielleicht noch durchnehmen, irgendwann in einer Bibelstunde, welche Gaben wozu von Gott benutzt werden.
Und ich denke da an das gerühmte Wort – vielleicht soll ich es euch schon lesen, damit ihr nicht irgendwie auf die Folter gespannt seid – aber es wird hier in der Tat aufgelistet, wozu bestimmte Gaben sind.
Die Zeit ist heute ziemlich verstrichen – wir hätten eigentlich beten sollen, sehr ernst beten sollen.
1. Korinther 14, Vers 21 und weiter.
(21) Im Gesetz steht geschrieben: »Durch Menschen mit fremder Sprache und durch die Lippen von Fremden will ich zu diesem Volke reden, und auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr.«
Und hört, was jetzt steht in Vers 22:
(22) Mithin sind die Zungenreden ein Zeichen nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen; die prophetische Rede (14,3-5) dagegen ist ein solches nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen.
Ich glaube, ich muss das noch einmal lesen.
(22) Mithin sind die Zungenreden ein Zeichen nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen; die prophetische Rede (14,3-5) dagegen ist ein solches nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen.
Auch das ist sehr, sehr wichtig; und ihr könnt nachher noch ein bisschen mehr lesen.
In Vers 24 steht, auch hier schon in 23:
(23) Wenn also die ganze Gemeinde sich an einem Ort versammelte und alle in Zungensprachen redeten und dann Laien oder Ungläubige hereinkämen, würden diese da nicht sagen, ihr seiet von Sinnen?
(24) Wenn dagegen alle prophetisch reden und dann ein Ungläubiger oder ein Laie dazukommt, so wird ihm von allen ins Gewissen geredet, er fühlt sich von allen ins Gericht genommen,
Wer? Der Ungläubige.
Und dessen Gedanken werden offenbar, die geheimen Gedanken des Ungläubigen.
Vers 25:
(25) die geheimen Gedanken seines Herzens werden aufgedeckt, und so wird er auf sein Angesicht fallen und Gott anbeten und offen bekennen, dass Gott tatsächlich in euch ist.
Wir wollen uns vielleicht vornehmen, gerade diese drei Kapitel – ja, vielleicht Kapitel elf dazu; elf können wir ruhig dazunehmen – und dann zwölf, dreizehn, vierzehn richtig lesen, um einheitlich durch den Geist Gottes zu verstehen, was Gott möchte.
Ich sage es noch einmal mit aufrichtigem Herzen, verbunden mit einer tiefen Sehnsucht: Möge Gott uns an dieser Stätte alles offenbaren, was wir noch nicht wissen, alles zeigen, was wir noch nicht sehen, alles klarmachen, was wir noch nicht klar wissen oder sehen oder so weiter.
Das meine ich so.
Ich glaube nicht, dass jemand hier sein kann, der von sich selber meint, nun alles zu wissen und „Gottes geheimer Rat” zu sein.
Nein, wir sind noch in der Schule Gottes. Die Erkenntnis ist Stückwerk. Und wir wollen alle unseren Teil dazu beitragen, dass Gott uns zur Vollkommenheit führen könnte.
Denkt daran, in den Offenbarungen, die Bruder Branham hatte, was war da? Ist da irgendjemand entblößt worden?
Nein.
Es ist ihm geoffenbart worden, was Gott ihm zeigte, und alles stimmte hundertprozentig. So möge das, was Gott tut in unserer Mitte, zum Segen für alle geschehen.
Wir müssen uns von allen anderen unterscheiden, wenn wir wirklich Gemeinde Jesu Christi sind. Und wenn wir in der Tat das ursprüngliche, unverfälschte Evangelium haben, dann möge der Herr das Evangelium Jesu Christi bestätigen, wie er es damals getan hat.
Wie viele sehnen sich danach?
Wie viele glauben, dass Gott es tun möchte?
Dass das die Wiedererstattung in sich birgt und mit sich bringt, dass es ohne dem gar nicht geht, sondern das ist das „Muss” der Stunde.
Und wir glauben, dass Gott uns in die Enge getrieben hat, in einer solchen Weise, durch viele bittere Lektionen.
Manchmal haben wir den Kelch ja wirklich bis zur Neige getrunken und hätten oft gesagt: Herr, wenn du willst, lass diesen Kelch an mir vorübergehen.
Aber Gott weiß, warum wir gewisse Dinge durchzumachen hatten, von denen andere absolut verschont bleiben. Und sie fliegen über Höhen hinweg und können vielleicht mit Verachtung auf uns herabschauen.
Eins dürfen wir sagen: Unser Gott war mit uns und wird mit uns sein. Er hat uns so gnädig belehrt bis zum heutigen Tage.
Das Schöne ist, dass wir tatsächlich keine „Lehre” haben – als Verpflichtung einer Glaubensrichtung – sondern schlicht und einfach glauben können, wie die Schrift es sagt.
Ich möchte nur noch mit den Worten schließen, die Bruder Schmidt gelesen hat. Und ich hoffe wirklich, geliebte Brüder und Schwestern, ich hoffe wirklich, dass Balsam und Öl in jedem Worte Gottes ist, das hier gelesen und über unsere Lippen gebracht wird.
Hier ist niemand, der es besser weiß – lediglich in Ehrfurcht vor Gott lesen wir, was die Heilige Schrift sagt. Bruder Schmidt hat aus Psalm 119 gelesen, und es heißt in Vers 15 und 16:
(15) Über deine Befehle will ich sinnen und achten auf deine Pfade.
(16) An deinen Satzungen habe ich meine Lust, will deine Worte nicht vergessen.
Und dann, lasst mich noch die Verse anschließen:
(17) Tu Gutes an deinem Knecht, auf dass ich leben bleibe, so will ich deine Worte befolgen.
(18) Öffne mir die Augen, dass ich klar erkenne die Wunder in deinem Gesetz.
(19) Ich bin nur ein Gast auf Erden: verbirg deine Gebote nicht vor mir.
Wir merken, in welch einer tiefen Sehnsucht diese Männer Gottes zum Herrn geschrien, gerufen haben.
Das Gleiche tun wir in dieser Zeit. Das Kommen des Herrn ist nahe. Der Ruf ergeht: „Macht euch bereit, dem Bräutigam zu begegnen, siehe, der Bräutigam kommt.” [Mt 25:6]
Möge Gott uns helfen – wirklich helfen.
Und Geschwister, eins sage ich euch, und darum bitte ich euch: Lasst das Wort nicht an euch vorübergehen.
Wenn gebetet wird, dann lasst uns wirklich alle beten. Die Heilige Schrift sagt: „Sie erhoben einmütig ihre Stimme.” [Apg 4:24]
Ihr könnt es im Römerbrief lesen, in der Apostelgeschichte lesen, das „Gänsemarsch-Gebet” ist erst gekommen, als alles abgekühlt war und man nicht wusste, wer als nächstes beten sollte.
Sie erhoben einmütig ihre Stimme. Und dann, wenn das gemeinsame Gebet abklingt, dann war es ja gewöhnlich so, dass der Geist Gottes zu wirken begann …
Wir wollen damit warten, bis es geordnet werden kann, wie es Gott gefällt.
Möge der Herr uns alles segnen.
Ich weiß nicht, wie ihr empfindet, aber ich bin völlig aufgewühlt, ganz und gar. Ich möchte, dass Gott zu seinem Recht kommt. Ich möchte gar nichts mehr, ich möchte nur, dass Gott zu seinem Recht kommt. Ich sage höchstens: Herr, was willst du, dass ich tun soll?
Möge der Wille Gottes in uns, mit uns und durch uns geschehen.
Lasst uns über alles die Liebe Gottes stellen, die dem anderen kein Leid zufügt, nicht verletzt, sondern alles trägt, duldet usw.
Möge das Band der göttlichen Liebe uns alle aufs innigste und aufs herzlichste verbinden.
Gelobt und gepriesen sei der Name des Herrn.
Amen.
Lasst uns aufstehen und anbeten.
… für dein teures und heiliges Wort, das in jedem Punkt hell leuchtet, mitten in einer Finsternis, das ein klares Wort spricht wo Unklarheit ist, das die Dinge ordnet, wie du sie geordnet haben möchtest.
Geliebter Herr, wir sind hier vor deinem Angesicht versammelt und möchten, dass du zu deinem Recht kommst.
Großer Gott, wir spüren, dass du nahe bist.
Oh, Geist des Herrn, komme, rausche und wehe und bleib nicht fern.
Geliebter Heiland, schenk Bekehrungen, Erneuerung, Wiedergeburt; schenk Geistestaufen, schenk Versiegelung, teile Gaben und Kräfte und Ämter aus.
Rüste aus, o Herr, lass alles wiedererstattet werden zur Ehre deines Namens, wie es am Anfang war, so möge es am Ende sein.
Schenk uns einen einträchtigen Sinn vor deinem Angesicht, nämlich die Gesinnung Jesu Christi: Den Willen Gottes in allen Dingen zu tun.
Geliebter Herr, denn solche Gesinnung war in dir: „Nicht mein, sondern dein Wille geschehe. In der Buchrolle steht von mir geschrieben: Deinen Willen zu tun bin ich gekommen, und deinen Willen zu tun ist meine Lust.”
Geliebter Herr, hier sind wir vor deinem heiligen Angesicht.
Ich bitte dich von Herzen darum, dass du diese Bremse von uns nimmst, sodass wir uns aufschwingen können im Glauben, im Gebet, im Geiste.
Geliebter Herr, du hast uns wohlgetan, du hast uns gesegnet, du hast uns hindurchgebracht, du hast Großes an uns getan, wir preisen dich dafür.
Nichts Schlechtes hast du uns getan bis zum heutigen Tage; Gutes und noch mal Gutes – gelobt sei dein Name.
Nochmals bitten wir dich, oh Herr, fühl dich wohl in unserer Mitte.
Lass uns Versammlungen haben, in denen du zu deinem Recht kommst.
Segne meinen geliebten Bruder Russ, segne unseren geliebten Bruder Schmidt, segne all unsere Brüder, auch die, die neu hinzugekommen sind, dass sie sich wohlfühlen in unserer Mitte.
Gebrauche du sie alle, einen jeden, wie es dir gefällt.
Geliebter Herr, wir weihen uns dir, zur Ehre deines Namens.
In Kürze wirst du dein Werk vollenden.
Gelobt und gepriesen sei dein heiliger Name auch für diesen Abend.
Halleluja, Halleluja.
Gemeinsam rühmen wir die Kraft deines Blutes und die Kraft deines Wortes und die Kraft deines Geistes.
Geliebter Herr, hier sind wir, das Volk deiner Weide, die Herde deiner Hand.
Wir haben dich erkannt als den lebendigen Gott – und du hast uns erkannt.
Gelobt und gepriesen seist du jetzt und in Ewigkeit.
Halleluja.
Amen.