Misión Popular Libre Krefeld

Jesucristo es el mismo ayer, y hoy, y por los siglos. Heb.13.8

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Rundbrief 2005 / Ewald Frank

5. Israel und sein Leidensweg




Der Leidensweg Israels ist noch nicht ganz zu Ende. Die Völkergemeinschaft, die sich einerseits auf Gott beruft, ist aber andererseits gegen das Bundesvolk Gottes. Auch das ist ein Paradox! Niemand, der Gott liebt, kann das Volk Gottes hassen! Die Verblendung durch Unglauben und die religiöse Irreführung durch die Religionen selbst schreit zum Himmel.

Das Zentralkomitee des Ökumenischen Rates der Kirchen hat auf seiner Sitzung vom 15. bis 22. Februar 2005 in Genf seine Mitglieder aufgefordert, „Investitionen in Firmen zurückzuziehen, die von der israelischen Besatzung palästinensischer Gebiete profitieren“. Im ÖRK sind 342 Mitgliedskirchen vertreten. Auf Initiative der Presbyterianerkirche in den USA sollen sich alle internationalen Firmen am Boykott gegen Israel beteiligen, solange sie nicht innerhalb der Grenzen tätig seien, die 1949 als Waffenstillstandslinien gezogen wurden. Dabei wird ganz fromm auf Luk. 19, 42 verwiesen, wo es heißt: „Wenn doch auch du an diesem Tage erkennen möchtest, was zu deinem Frieden dient! Nun aber ist es deinen Augen verborgen.“ Es gibt tatsächlich arrogante Blindenleiter, die selbst geistlich blind sind, ohne sich dessen bewusst zu sein. Wer von ihnen hat denn erkannt, was zu ihrem eigenen Frieden dient? Natürlich geht es in Religion und Politik in dieser Zeit mehr denn je um Frieden und Sicherheit. Dass Israel schon viel Land für den Scheinfrieden geopfert hat, wird nirgends erwähnt. Doch der Friedensprozess muss seinen schwierigen Lauf nehmen, bis erfüllt ist und gesagt wird: „Jetzt herrscht Friede und keine Gefahr“ — dann aber kommt das Verderben (1. Thess. 5, 1-3)!

Ja, wir leben in einer ganz besonderen Zeit und stehen vor einer Zeitenwende. Ich habe diese drei Punkte kurz gestreift, um euch Orientierung und Denkanstöße zu geben. Mein Leitspruch ist: „Wer recht ist in seinem Herzen, versteht alles richtig.“ Wir sehnen uns danach, dass Gott selbst Sein Gnadenwerk mit der Gemeinde aus den Nationen vollendet und sich dann gemäß Seinem hohen und heiligen Ratschluss ganz den Juden zuwendet. Die Rückkehr der Israeliten aus allen Völkern der Erde in das Land ihrer Väter ist sichtbare, erlebte Erfüllung der biblischen Prophetie (Jes. 14, 1; Jer. 31, 1-10; Hes. Kap. 36-39 u. a.). Dies ist das Hauptkennzeichen dafür, dass wir jetzt in der Endzeit leben. Die voraussagende Prophetie der Bibel vermittelt uns eine allumfassende Orientierung und wird für uns zur erlebten Realität. Dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, dem Gott Israels, der unser Vater geworden ist durch Jesus Christus und uns in dem eingeborenen Sohn zu Söhnen und Töchtern eingesetzt hat nach dem Wohlgefallen Seines Willens, Ihm, dem alleinigen Gott sei die Ehre durch Jesus Christus, unseren HERRN, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.


Im Auftrage Gottes wirkend

Ewald Frank


versammlungs-Bekanntgaben

Karfreitag, 25. März 2005 14.00 Uhr Congress-Centrum Böblingen

Ostersamstag, 26. März 2005 14.00 Uhr Hotel Dorint Salzburg

Ostersonntag, 27. März 2005 14.00 Uhr Weißer Saal, Volkshaus Helvetiaplatz, Zürich

Samstag, 23. April 2005 10.00 Uhr Haus DBB, Friedrichstr. 169 Berlin


Die versammlungen an den ersten Wochenenden in Krefeld können über das Internet nun live in Deutsch oder Englisch mitgehört werden. Der Zugang erfolgt über unsere Homepage: www.freie-volksmission.de.

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