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Jesus Christ is the same yesterday, today and forever. Heb.13.8

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Sobald der «Tag des Heils» zu Ende ist (Jes. 49, 8; 2. Kor. 6, 2), wird die Welt direkt vor dem «Tag des Herrn», also dem siebenten Jahrtausend, von furchtbaren Zorngerichten und Plagen heimgesucht werden. In Matth. 24 und anderen Stellen hat der Herr Jesus selbst auf verschiedene Begleitumstände hingewiesen. ER sprach von Kriegen und Kriegsgeschrei, von Erdbeben, Hungersnöten und Katastrophen jeder Art und sagte dazu: "Dies alles ist aber erst der Anfang der Wehen." Erdbeben und Naturkatastrophen jeder Art werden weiter zunehmen, bis hin zu dem längst erwarteten, alles übertreffenden Erdbeben in Kalifornien an der Westküste der USA (St.-Andreas-Spalte), mit dem die Wissenschaftler jederzeit rechnen. Wehen gehen gewöhnlich einer Geburt voraus. Gemäß Röm. 8, 19-22 seufzt die ganze Schöpfung und harrt mit Schmerzen einer Neugeburt. Jesus kündigte die große Drangsalszeit so an: "Denn es wird alsdann eine schlimme Drangsalszeit eintreten, wie noch keine seit Anfang der Welt bis jetzt dagewesen ist und wie auch keine wieder kommen wird" (Matth. 24, 21).

In Lukas 21 und ebenso in anderen Bibelstellen wird uns gesagt, was in der großen Drangsal geschehen wird: "Dann werden Zeichen an Sonne, Mond und Sternen in Erscheinung treten und auf der Erde wird Verzweiflung der Völker in ratloser Angst beim Brausen des Meeres und seines Wogenschwalls herrschen, indem Menschen den Geist aufgeben vor Furcht und in banger Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen werden; denn sogar die Kräfte des Himmels werden in Erschütterung geraten." (verse 25-26).

Wir können hier nicht im einzelnen auf die unvorstellbaren Katastrophen und die in der Heiligen Schrift vorausgesagten «apokalyptischen Zorngerichte» eingehen, die nach der Hinwegnahme der «Braut-Gemeinde» Jesu Christi über die gottlose Menschheit kommen werden. Gott der Herr gebot den Menschen, denen Er diese Erde zugewiesen hat, sich dieselbe in Gemeinschaft mit Ihm untertan zu machen. Gelöst von Ihm richtet der Mensch die Erde und sich selbst zugrunde. Besorgt sprechen Fachleute von der Luft-, Wasser- und Landverseuchung, von der Gefahr, die das Ozonloch mit sich bringt, vom «Treibhauseffekt», der eine Klimakatastrophe auslösen wird — bis zur Auflösung der Ozonschicht, wobei dann die Sonnenausstrahlung nach Aussagen der Heiligen Schrift siebenmal intensiver sein wird, als sie üblicherweise ist. So steht es geschrieben: "… und das Licht des Mondes wird so hell sein wie das Sonnenlicht, und das Licht der Sonne wird siebenmal so hell scheinen wie das Licht der sieben Wochentage …" (Jes. 30, 26).

Angedeutet bekam es der «Seher» Johannes auf der Insel Patmos in folgendem Bild: "Hierauf goß der vierte (Gerichtsengel) seine Schale auf die Sonne aus; da wurde ihr verliehen, die Menschen mit Feuerglut zu versengen. So wurden denn die Menschen von gewaltiger Glut versengt, lästerten aber trotzdem den Namen Gottes, der die Macht über die Plagen hat, und bekehrten sich nicht dazu, Ihm die Ehre zu geben" (Offbg. 16, 8-9). Zu dem Zeitpunkt ist dann der «Tag der Gnade und des Heils» vorbei, so daß die Menschen sich nicht mehr zu Gott bekehren können. Es wird für viele tatsächlich ein schreckliches Erwachen, ein «zu spät» für immer geben.

Nachdem die Sonne die Oberfläche der Erde versengt hat, wird sie sich in Finsternis verwandeln, denn so steht es geschrieben: "Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des Herrn kommt, der große und furchtbare …" . "Und die Sonne wurde schwarz wie ein härenes Sackkleid, und der Mond wurde wie Blut; die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn ein Sturmwind ihn schüttelt … Und die Könige der Erde, die Würdenträger (auch die religiösen Würdenträger!) und obersten Heerführer, die Reichen und Mächtigen, alle Sklaven und Freien verbargen sich in den Höhlen und zwischen den Felsen der Gebirge und riefen den Bergen und Felsen zu: ,Fallet auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht des auf dem Throne Sitzenden und vor dem Zorn des Lammes! Denn gekommen ist der große Tag ihres Zorngerichts: wer vermag da zu bestehen?‘" (Offbg. 6, 12-17).

Wie Gott in Seiner Liebe und Gnade der Menschheit durch das Hineingehen in die Arche zur Zeit Noahs die Möglichkeit zur Rettung vor der unabwendbaren Katastrophe der Sintflut gab, so weist das Wort Gottes darauf hin, daß wir dem hereinbrechenden Verderben entgehen können, indem wir in Jesus Christus Rettung finden (1. Petr. 3). Diejenigen, die der Botschaft Seines Evangeliums glauben und sich zubereiten lassen, werden Kraft empfangen, allem, was kommen wird, zu entrinnen, und zu Ihm in die Herrlichkeit hinaufgenommen werden (Luk. 21, 34-36 u. a.). In diesen Zusammenhang gehört auch der Ausspruch Jesu Christi: "Wenn dies nun zu geschehen beginnt, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor; denn eure Erlösung naht" (Luk. 21, 28).

Weltuntergangsstimmung ist fehl am Platz, sie bringt keine Lösung. Nicht Panik, sondern Besinnung und Umkehr sind angesagt. Das Gebot der Stunde lautet: "Eile und rette deine Seele!", denn "was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und Schaden nähme an seiner Seele?" Die Gnadenzeit geht ihrem Ende zu. Der Countdown läuft bereits. Der letzte Ruf Gottes ertönt wie Posaunenschall. Wer zu Gott kommen möchte, muß es jetzt tun. Der nachfolgende Bibeltext führt uns das Ausmaß dessen, was kommen wird, vor Augen:

"Kommen aber wird der Tag des Herrn wie ein Dieb; an ihm werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber in der Flammenglut sich auflösen, und die Erde wird mit allen Menschenwerken, die auf ihr sind, in Feuer aufgehen. Da nun dies alles sich so auflöst, wie muß es da bei euch mit den Erweisen von heiligem Wandel und Gottseligkeit bestellt sein, indem ihr auf die Ankunft des Tages Gottes wartet und euch darauf rüstet, um dessen willen die Himmel im Feuer zergehen werden und die Elemente in der Flammenglut zerschmelzen! Wir erwarten aber nach Seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt." (2. Petr. 3, 10-13).

Es könnten noch viele Schriftstellen zu diesem Themenkomplex zitiert werden. Was seit langer Zeit geschrieben steht, wird bald Geschichte sein. Trotzdem müssen wir nüchtern und besonnen handeln und unser Leben ganz normal planen, denn Zeit und Stunde weiß wirklich niemand; nur sollten wir Sorge dafür tragen, daß wir mit Gott wandeln und jederzeit bereit sind, dem Herrn zu begegnen. Die allerletzte Zeit, in der wir jetzt leben, hat unser Herr Jesus Christus mit den Tagen Noahs und der Zeit Sodoms und Gomorrhas verglichen (Luk. 17, 26-30). Daß es jetzt weltweit in jeder Beziehung noch schlimmer ist, wird niemand bestreiten. Die von Gott abgefallene Welt ist jetzt wie damals gerichtsreif. Gott bietet beides an: Gnade und Gericht.

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